Großausstellungen auf den chirurgischen Stationen

Heinz Mack und Otto Piene

RegenbogenRegenbogen

7.6.2026 – 7.6.2027

Chirurgie, Stationen 1b / 4b

Die Ausstellung

RegenbogenRegenbogen – das klingt zuerst wie ein Tippfehler. Oder wie ein Kind das einen Witz so lang wiederholt, bis er seinen Sinn verliert. Hier ist es jedoch der Titel einer Serigraphie, die Otto Piene 1972 schuf. Die Bildidee des Regenbogens steht im Zentrum der Ausstellung auf den chirurgischen Stationen: als Lichtphänomen, Naturereignis und Symbol der Hoffnung. Heinz Mack (*1931) und Otto Piene (1928–2014) zählen zu den prägenden Künstlern der europäischen Nachkriegsavantgarde. Die Ausstellung versammelt über 70 Arbeiten der beiden Künstler, die 1957 in Düsseldorf gemeinsam den Ausgangspunkt der Gruppe ZERO setzten. 

  • Otto Piene, Apparition White, Siebdruck, 1975. Courtesy: Galerie Breckner
  • Courtesy: Galerie Breckner
    Heinz Mack, Stunde 8 Aus der Serie 12 Stunden, Siebdruck, 2016. Courtesy: Galerie Breckner
  • Courtesy: Galerie Breckner
    Otto Piene, Honolulu II, 1970, Serigrafie, Courtesy: Galerie Breckner
  • Courtesy: Galerie Breckner
    Heinz Mack, A Joyful Day, Seriegraphie, 1970. Courtesy: Galerie Breckner
  • Courtesy: Galerie Breckner
    Otto Piene, Hundertblatt 14, 1973, Serigraphie. Courtesy: Galerie Breckner
  • Courtesy: Galerie Breckner
    Otto Piene, Veuve Cliquot, 1973, Siebdruck. Courtesy: Galerie Breckner
  • © Andrea Katheder
    Installationsansicht Chirurgische Stationen: Otto Piene, Sonnentau, 1972. Foto: Andrea Katheder

    Die Künstler

    ZERO stand für einen künstlerischen Neuanfang nach dem Krieg: weg von Geste und Pathos, hin zu Licht, Bewegung, Rhythmus, Raum und serieller Ordnung. Bei Otto Piene begegnen sich Feuer und Licht in immer neuen Bildformen: Regenbögen, Lichtbögen und florale, aus Verbrennungsspuren entwickelte Motive erscheinen bei ihm als leuchtende energetische Ereignisse. 

    Heinz Mack greift verwandte Themen mit anderen Mitteln auf. Seine Arbeiten strukturieren Farbe, Hell-Dunkel und Bewegung in Feldern, Rotationen und Rasterungen. So entstehen Bilder, die unsere Wahrnehmung von Farbe und Licht erkunden. Die gezeigten Blätter stammen aus den 1960er Jahren bis in die Gegenwart und zeigen, wie konsequent beide Künstler das Zusammenspiel von Farbe und Licht über Jahrzehnte hinweg verfolgten.