Ausstellungen einzelner Klinikbereiche

Peter Opitz

Denken, Lachen, Danken

7.6.2026 – 7.6.2027

Hochhaus E1, Radiologie

Die Ausstellung

Wellenlinien, Zickzackformen und geometrische Kompositionen bestimmen das Geschehen in den Bildern des Malers und Grafikers Peter Opitz (1927–2018). In den 1970er Jahren entwickelte er eine analytische Bildsprache, die auf grafischen Rhythmen und einer ausgeklügelten Farbordnung basiert. Die ausgestellten Werke zeigen eine systematisch aufgebaute Malerei, in der Bewegung, Schwingung und Transformation sichtbar werden. Farbe wird präzise eingesetzt, um Dynamik und Interferenz zu erzeugen. Opitz’ Arbeit steht im Kontext internationaler Entwicklungen der konkreten Kunst, der konstruktiven Abstraktion und der Op Art seit den 1960er Jahren, etwa bei Bridget Riley, Max Bill oder Richard Paul Lohse. Zugleich zeigen sich Parallelen zu künstlerischen Positionen in der damaligen DDR, insbesondere zu Karl-Heinz Adler, Friedrich Kracht und Hermann Glöckner, die mit seriellen Ordnungen und modularen Strukturen arbeiteten. 

  • Ohne Titel, Acryl auf Leinwand, 1976

    Der Künstler

    Peter Opitz wurde an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig ausgebildet; die hier gezeigten Bilder wurden nie ausgestellt. ‘Denken, Lachen, Danken’ sind drei Begriffe, die er selbst als grundlegende ‘Haupt- und Lebensbeschäftigungen’ formulierte und die titelgebend für diese Ausstellung seiner sorgfältig konstruierten, farbintensiven Bildwelten sind.